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Sonnenuntergang Bodensee

Mein Ansatz

Wo Fachlichkeit und Glaube Hand in Hand gehen 

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Dieser Ansatz verbindet die fundierten Erkenntnisse der modernen Psychotraumatologie und Neurobiologie mit der tiefen, unerschütterlichen Quelle der Hoffnung im christlichen Glauben.

​Die Kombination ist kein Widerspruch, sondern eine kraftvolle Ergänzung. Während die Traumaberatung uns zeigt, wie unser Nervensystem auf Verletzungen reagiert, schenkt uns der Glaube die Antwort auf die Frage nach unserem unantastbaren Wert.

​1. Traumasensibel:

Du bist nicht falsch.

​Trauma bedeutet Verwundung. Wenn die eigene Welt ins Schwanken gerät, reagiert das Nervensystem mit Überlebensstrategien (wie Kampf, Flucht oder Erstarrung). Das ist keine Schwäche, sondern die logische Reaktion deines Körpers auf unlogische Ereignisse.

​In meiner Beratung gilt das Prinzip: Sicherheit und Stabilisierung kommen zuerst.

  • ​Dein Tempo: Wir wühlen nicht in alten Wunden. Wir arbeiten erst dann an tieferen Themen, wenn du im Hier und Jetzt stabil genug bist. Du bestimmst jederzeit die Richtung und den Inhalt.

  • ​Körper & Nervensystem: Wir lernen gemeinsam, die Signale deines Körpers zu verstehen, dich zu erden und deine inneren Ressourcen wiederzuentdecken.

  • ​Augenhöhe: Ich begegne dir urteilsfrei. Alles, was sich in dir zeigt – auch die Angst, die Wut, die Scham oder die Taubheit  darf da sein.

Das Gegenteil von Ohnmacht ist nicht Sicherheit. Das Gegenteil von Ohnmacht ist Handlungsfähigkeit (Selbstwirksamkeit).

Ohnmacht und Erstarrung bedeuten: "Egal was ich tue, ich kann mich nicht retten. Ich bin ausgeliefert."

Handlungsfähigkeit bedeutet: "Die Welt um mich herum mag wackeln. Aber:

ICH kann atmen.

ICH kann Grenzen setzen.

ICH kann weggehen.

ICH kann um Hilfe bitten.

ICH bin selbstwirksam.

ICH gestalte meinen Weg."

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In meiner traumasensiblen Beratung orientiere ich mich stark an dem wertvollen Wissen und dem Ansatz von

Verena König. Ihre Betonung eines "sicheren Beziehungsraums", in dem dein Nervensystem sanft aufatmen und sich regulieren darf, bildet das Herzstück meiner Arbeit. Mein Ziel ist es, dass du genau diese tragfähige Sicherheit bei mir erlebst.

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2. Christlich:

Ein unerschütterliches Fundament.

​Gottes Zuspruch für dein Leben ist ein bedingungsloses, liebevolles JA! Einfach ein JA zu deinem Sein.

Deine Identität als Kind Gottes schenkt dir eine Würde, die durch keine erlittene Verletzung der Welt zerstört werden kann. Dein Wert ist unantastbar.

​In der Beratung kann der Glaube – wenn du es möchtest – zu einer tragenden Anker-Ressource werden.

Gott möchte dir als ein sicherer Ort begegnen.

​Wie wir den Glauben einbinden können (kein Muss, sondern ein Angebot):

  • ​Gottes Zusprüche erleben: Die Wahrheiten der Bibel nutzen, um destruktive, alte Glaubenssätze („Ich bin nichts wert“, „Ich bin schuld“) sanft durch heilsame Wahrheiten zu ersetzen.

  • ​Entlastung finden: Sorgen, Verletzungen oder auch das Gefühl von Schwere in einem geschützten Rahmen ablegen zu dürfen.

  • ​Identitätsarbeit: Entdecken, wer du abseits der schmerzhaften Verletzungen in den Augen Gottes wirklich bist – geliebt, gewollt und wertvoll.

  • Wichtig ist mir: Mein Glaube ist mein Fundament, aus dem ich dir mit tiefer Wertschätzung begegne. Er ist jedoch niemals ein Werkzeug, um Druck auszuüben. Wenn du spirituelle Verletzungen mitbringst oder Zweifel hast, haben auch diese Gefühle hier einen absolut sicheren und bewertungsfreien Raum.

     

Mein Werkzeugkoffer für dich:

​Um dich bestmöglich zu begleiten, greife ich auf ein breites Spektrum an traumasensiblen Methoden und christlichen Elementen zurück. Doch ich schütte diesen Koffer nicht vor dir aus.

​Wir schauen in jeder Stunde gemeinsam hin: Was braucht dein Nervensystem und was braucht deine Seele genau jetzt, um wieder aufatmen zu können?

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