

Mein Ansatz
Warum traumasensibel und christlich
Die traumasensible christliche Beratung ist keine entweder oder -Lösung, sondern eine kraftvolle Verbindung. Sie integriert die psychologischen und neurologischen Erkenntnisse darüber, wie Trauma unser Nervensystem beeinflusst, mit der unerschütterlichen Quelle der Hoffnung und Liebe, die im christlichen Glauben liegt.
Titel
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Traumasensibel
Du bist nicht falsch. Du reagierst normal, auf unnormale Umstände. Dies glaube ich fest und halte mit dir einen sicheren, nicht-verurteilenden oder beurteilenden Raum, der alles wertschätzt, was ist. Deine Verhaltensweisen waren Überlebensstrategien, die dich bis hierher gebracht haben.
Die Haltungen der traumasensiblen Arbeit sind:
Annahme des guten Grundes;
Wertschätzung;
Partizipation;
Transparenz/ Berechenbarkeit;
Spaß und Freude;
Folgendes ist mir zusätzlich wichtig:
Wir gehen behutsam vor und arbeiten nicht am Trauma selbst, bevor du stabil genug bist.
Stabilisierung kommt zuerst. Der Fokus ist auf das Hier und Jetzt, das Erden und die Ressourcen gerichtet.
Du bestimmst das Tempo und den Inhalt der Sitzungen. Es gibt keinen Druck, über traumatische Erfahrungen zu sprechen.
Methoden, mit denen ich arbeite, sind:
Stabilisierungsübungen:
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Psychoedukation: (Auswirkungen von Trauma auf Gehirn, Körper und Psyche. Wissen um Übertragung und transgenerationale Weitergabe, Polyvagal Theorie)
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Atemtechniken und Körperwahrnehmungsübungen zur Nervensystemregulation, Achtsamkeit, spüren und benennen von Bedürfnissen und Grenzen, Klarheit in Kommunikation
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Imaginationsübungen: Aufbau eines inneren “sicheren Ortes”, Arbeit mit dem inneren Kind (Schattenkind/ Sonnenkind) und inneren Helferfigur, Ego- States/ innere Anteile,
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Distanzierungstechniken: innerer Bildschirm, Tresor-/ Containertechnik
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Ressourcenaktivierung: Fokus auf Stärken und positive Erinnerungen
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Skills Training (zur Hilfe der Bewältigung von Spannungszuständen)
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Arbeit am ganzen System: Aufstellen vom System
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Weitere: Biographiearbeit, Weil- Methode, Selbstmitgefühl
Integrationsmethoden:
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Planung von Zielen/ Lebensentwürfen
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kognititve Umstrukturierung alter Glaubenssätze
Bei traumatischen Erlebnissen in der Biographie ist es oft das Ziel, wieder Handlungsfähigkeit zu erlangen, sowie Akzeptanz und Integration zu fördern.
Die Wissenschaft der Psychotraumatologie liefert für viele Menschen den fehlenden Schlüssel und liefert ihnen wieder Handlungsfähigkeit
Christlich
Für die Arbeit mit Traumata, was Verwundung bedeutet, benötigt es, wie bereits erwähnt einen sicheren Ort. Gott ist ein sicherer Ort! Er möchte dir (wieder neu) begegnen.
“Weil du wertvoll bist in meinen Augen und ich dich liebe, gebe ich Völker für dich hin, ja die ganze Welt”. (Jesaja 43,4)
Die Haltungen der christlichen Arbeit sind:
Die Würde des Menschen als Ebenbild Gottes;
Ganzheitlichkeit (das Thema wird nicht nur "vergeistlicht", sondern inkludiert Leib, Seele und Geist);
Hören auf Gottes Reden;
Bedingungslose Annahme/ Liebe;
Verschwiegenheit/ Vertraulichkeit;
Hoffnung und Zuversicht;
Der Glaube an Gott ist ein unerschütterliches Fundament und eine feste Anker-Ressource, wenn die eigene Welt zerbrochen oder ins Schwanken geraten ist.
Menschen definieren sich gerne über ihr Tun, ihr Sein und ihren Besitz. Doch Gottes Definition über dir ist ein bedingungsloses JA! Einfach ein JA zu deinem Sein!
Die Identität im Kindsein Gottes gibt uns Menschen Würde, bedingungslose Liebe und Annahme zurück. Eine Identität, die nicht mehr durch das erlittene Trauma definiert wird. Dein Wert ist unantastbar, du bist als Ebenbild Gottes geschaffen. Dies ist unabhängig von deinen Erfahrungen und deinen Gefühlen. Dies glaube ich zutiefst.
Methoden:
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Gebet und das Ablegen von Belastungen, Verletzungen und Schuld am Kreuz
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gemeinsames Hören auf seine Stimme, Gottes Zusprüche bekommen, die Gott für dein Leben hat
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Versorgung der alten Glaubenssätze durch die Wahrheiten in der Bibel
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Identitätsarbeit
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Gott am sicheren inneren Ort begegnen
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Arbeit mit Bildern z.B. vom Schutz im Herzen Gottes und Weitere
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Gaben/ Stärken - und Ressourcenarbeit
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Identifizieren von Angriffen und Versuchungen
Das wichtigste Gebot lautet: “Liebe Gott, deinen Nächsten, wie dich selbst”. Gerade dies fällt in der heutigen Zeit aber oft so schwer. Der innere Kritiker wird laut, der Selbsthass und die Abwertung oft sehr präsent. Und genau hier setzt die Bibel mit ihren Wahrheiten an, direkt an deinem Herz.
Viele Menschen tragen alte “Lügen” (Glaubenssätze), destruktive Verhaltensmuster, Schutzstrategien oder Persönlichkeitsanteile mit sich herum, wie einen Rucksack voller schwerer Steine. Und hier dürfen wir ehrlich werden vor Gott, wir dürfen und sollen ihm unser Leid klagen und bringen. “Warum bin ich so verstört? Muss ich denn verzweifeln? Auf Gott will ich hoffen! Ich weiß, ich werde ihn noch einmal preisen, ihn, meinen Gott, der mir hilft". (Psalm 42,6)
Ich habe selber erlebt, wie die Wahrheiten Gottes über mich und mein Leben alles verändern. Plötzlich ist der Gedanke, liebenswert zu sein zum Beispiel, wahr. Durch seine Gnade können wir wirklich frei werden! Dies ist meine absolute Motivation und mein Wunsch auch für dich!
Dann erst ist es wieder neu möglich, voller Hoffnung, Freude und tiefem innerem Frieden zu leben. Diese neue Realität möchte Gott für dein Leben! Weite, Freiheit und Leichtigkeit!
Trauma trennt, Trauma isoliert. Gott möchte Gemeinschaft unter Gläubigen. Gerade dies möchte ich dir zusprechen. Du bist nicht allein! Ich begleite dich ein Stück auf deinem Weg, solange bis du spürst, dass dein Rucksack wieder tragbar, leicht und gefüllt mit wertvollen Schätzen ist.
Jesus selbst hat am Kreuz außergewöhnliches Leiden erlebt. Er sieht dich. In all deinem Leiden empfindet er mit.
